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Gehärtetes Gold PDF Drucken
Geschrieben von: Anita Tiefau   
Physikern um Ralph Ernstorfer vom Max-Planck-Institut in Garching gelang es, Gold durch extreme Erhitzung zu härten. Dies war bisher nur theoretisch möglich. Der Trick zum Gelingen dieses Vorhabens war die schnelle Temperaturzufuhr von einer Milliarde Million Grad Celsius pro Sekunde. Das entspricht ungefähr der Temperatur im Inneren eines Sterns. Die Physiker machten sich eine Besonderheit des Edelmetalls zunutze: Gold besteht aus positiv geladenen Gold-Ionen, um die schwach gebundene Elektronen kreisen. Die Elektronen schirmen die abstoßenden Kräfte zwischen den positiv geladenen Kernen ab. Durch die ultrakurzen Laserpulse, welche der Erhitzung dienten, wurde dieser Effekt verstärkt. Das Kristallgitter wurde somit stabiler, der Schmelzpunkt erhöhte sich, und das Gold wurde, anstelle zu verdampfen, gehärtet.
 

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