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Der Ursprung des Hasses PDF Drucken
Geschrieben von: Simone Gerwig   
Neurowissenschaftlern ist es erstmals gelungen, den Ursprung des Hasses im Gehirn zu lokalisieren. In einer jüngst veröffentlichten Studie des University College London beschreiben Semir Zeki und John Romaya, wie sie dabei vorgingen: Sie konfrontierten 17 Testpersonen mit dem Foto einer verhassten Person, etwa eines Kollegen oder einer Exfreundin, und anschließend mit dem einer nicht gehassten Person. Gleichzeitig zeichnete ein MRI-Scanner die Gehirnaktivität auf. Verblüffendes Ergebnis: Zwei der Gehirnregionen, in denen Hass entsteht, das Putamen und die Insula, sind auch bei Verliebten hoch aktiv! Die Insula, als Sitz von Leid und Verzweiflung, wird unter anderem bei Eifersucht angeregt. Das Putamen hingegen bereitet den Körper allgemein auf Bewegung vor. Zeki und Romaya vermuten, dass diese Gehirnregion bei Hassgefühlen aktiv wird, weil sie Bewegungen vorbereitet, die den eigenen Körper oder eine geliebte Person schützen sollen.
 

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