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Unglaublich? Gedanken beeinflussen biologische Materie PDF Drucken
Geschrieben von: Mareike Kardinal   
Dass wir nicht nur willenlose Opfer biochemischer Prozesse unseres Gehirns sind, sondern umgekehrt auch unsere Gedanken einen Einfluss auf unser Denkorgan haben, hat eine Studie an der schwedischen Universität Karolinska Institutet gezeigt. Forscher um Torkel Klingberg berichteten in der Februarausgabe 2009 des Fachjournals Science, dass intensives Gedächtnistraining die Anzahl von Dopaminrezeptoren im Gehirn verändert. Dies konnte mithilfe des bildgebenden Verfahrens der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) sichtbar gemacht werden. Der Botenstoff Dopamin spielt eine wichtige Rolle für das Arbeitsgedächtnis, welches für das kurzzeitige Speichern von neuen Informationen zuständig ist. Ein gestörtes Arbeitsgedächtnis findet sich zum Beispiel bei ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts-Syndrom) und Schizophrenie. Die neuen Erkenntnisse könnten helfen, bessere Behandlungsmöglichkeiten für diese Krankheiten zu entwickeln.
 

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