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Tanzend durch den Eingangstest? PDF Drucken
Geschrieben von: Sophie Luisa Hirsch   
Beim Tanzen werden Gehirnregionen, die für die räumliche Wahrnehmung zuständig sind, besonders stark gefordert. Tanzen kann also vermutlich das räumliche Vorstellungsvermögen verbessern – und das wird bei vielen Eignungs- und Intelligenztests geprüft. 
Zu dieser Schlussfolgerung kamen der kanadische Forscher Steven Brown von der Simon Fraser University Burnaby und sein US-amerikanischer Kollege Michael Martinez von der University of Texas nach einem Experiment. Dabei baten sie die Probanden, allesamt Tänzer, auf einer beweglichen Platte erst Tango zu tanzen und dann irgendwelche anderen Bewegungen mit den Beinen zu machen. Im Kernspin wurde beide Male eine Aktivierung von Gehirnabschnitten sichtbar, die Bewegungen steuern, beim Tanzen zusätzlich noch ein Zentrum, das für die Orientierung im Raum zuständig ist. Die Wissenschaftler gehen deshalb davon aus, dass das räumliche Vorstellungsvermögen durch komplexe Bewegungen wie Tanzen geschult werden kann.
 

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