Wer ist online?

Wir haben 11 Gäste online
Röntgenbild dank Tesafilm PDF Drucken
Geschrieben von: Sophie Luisa Hirsch   
Beim schnellen Abrollen von Klebeband entsteht Strahlung – und diese reicht aus, um ein Röntgenbild zu erzeugen. Diese verblüffende Entdeckung machte der US-Physiker Carlos G. Camara von der Universitiy of California in Los Angeles. Der Effekt heißt Tribolumineszenz und wurde bereits 1953 entdeckt. Er ist bis heute noch nicht vollständig zu erklären. Die Klebekräfte, die normalerweise zwischen Klebestreifen und Rolle wirken, sind viel zu klein, als dass mit ihnen energiereiche Röntgenstrahlung erzeugt werden könnte.
Bis jetzt weiß man lediglich, dass die Strahlung darauf zurückzuführen ist, dass abgerollter Klebestreifen und übrige Rolle beim Abrollen elektrisch geladen werden. Entlädt sich der Klebestreifen, entsteht Röntgenstrahlung. Rollt man den Klebestreifen mit mindestens drei Zentimeter pro Sekunde im Vakuum ab, reicht die entstehende Strahlung für ein Röntgenbild aus. Die Wissenschaftler hoffen, dieses Phänomen eines Tages für die medizinische Versorgung in der Entwicklungshilfe einsetzen zu können.
 

©2008-2010 Studentenfutter

Admin: Attila Teglas || Universität Tübingen || Joomla! Template Design by funky-visions.de