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Mysteriöse Netzhautzellen PDF Drucken
Geschrieben von: Aura Riedel   
Das menschliche Auge: Schon seit Jahrhunderten wird es erforscht und ist noch immer nicht ganz verstanden. So untersuchten King-Wai Yau und sein Team von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA) einen erst kürzlich entdeckten Sensor in der Netzhaut, der nicht für das Sehen zuständig ist. Aber wofür dann? Die Forscher fanden heraus, dass es sich um Nervenzellen handelt, die das Eiweiß Melanopsin enthalten. Die melanopsinhaltigen Zellen reagierten bei Mäuseversuchen nur auf sehr helles Licht. Wenn sie einmal aktiviert sind, senden sie ein starkes und gleichzeitig sehr langsames Signal ans Gehirn. Die Neurowissenschaftler vermuten, dass so der Schlaf-Wach-Rhythmus und die Weite der Pupillen reguliert wird. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass sich auch bei blinden Mäusen, die mit Licht bestrahlt wurden, die Pupillen zusammen ziehen.
 

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