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Flache Fernseher beschleunigen den Klimawandel PDF Drucken
Geschrieben von: Simone Gerwig   
Flache Fernsehbildschirme sehen gut aus, aber sind sie auch umweltfreundlich? Bisher glaubte man das, aber nach neuen Erkenntnissen ist das bei der Produktion von Flachbildschirmen verwendete Stickstofftrifluorid (NF3) als Treibhausgas sehr ernst zu nehmen. Ein Team der University of California um Michael Prather und Ray Weiss hat jüngst einen gravierenden Anstieg der NF3-Konzentration in der Atmosphäre nachgewiesen. Die Studie der Umweltwissenschaftler bestätigte Schätzungen, nach denen jährlich rund 4 000 Tonnen NF3 in die Atmosphäre gelangen. NF3, das nicht natürlich vorkommt, wird in der Industrie als Ätzgas eingesetzt, unter anderem bei der Produktion von Plasma- und LCD-Bildschirmen. Es wirkt als Treibhausgas in der Atmosphäre 17 000 Mal stärker als CO2 und zersetzt sich durchschnittlich erst nach 550 Jahren. Da es vor 1997 nur in geringen Mengen in der Atmosphäre nachgewiesen werden konnte, wurde es bisher nicht in die Verordnungen des Kyoto-Protokolls aufgenommen.
 

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