Kamelfleisch – die Rettung australischer Wüsten? Drucken
Geschrieben von: Christiane Schmidt   
Mehr als eine Million wildlebende Kamele stellen für den australischen Kontinent eine immer größere Umweltgefährdung dar. Das ergab eine dreijährige Studie des Desert Knowledge Cooperative Research Centre in Canberra. Die Höckertiere wurden vor einem guten Jahrhundert als Lastentiere nach Australien gebracht, bevor Lastwagen und Züge ihre Arbeit übernahmen. Die mittlerweile wilden Kamele haben sich dort so gut eingelebt, dass ihre Populationszahlen rasch zunehmen. Nun blasen die Umweltwissenschaftler zur Jagd auf die Tiere. Mit dem Slogan „Esst heute noch Kamel, ich habe es auch getan“, wirbt der Forscher Murray McGregor in den australischen Medien. Das Fleisch schmecke wie Rindfleisch, sei ausgesprochen mager und damit gesundheitlich sehr zu empfehlen.