AIDS-Impfung Drucken
Geschrieben von: Attila Teglas   
Ein neuer Wirkstoff, der zur Zeit an Tieren getestet wird, eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für die Herstellung eines AIDS-Gegenmittels. Forscher vom Beth Israel Deaconness Medical Center in Boston injizierten Rhesusaffen eine hohe Dosis des mit dem HI-Virus verwandten SI-Virus. Zur Übertragung verwendeten sie Adenoviren. Diese Art von Viren sind nicht behüllt und besitzen eine doppelsträngige, lineare DNA als Genom. Diese stimulieren die T-Zellen, Blutzellen für die Immunabwehr, im Körper und bewirken dadurch die Zerstörung des Erregers. Selbst nach 500 Tagen wiesen die Tiere keinerlei Anzeichen eines AIDS-Ausbruchs auf. Der Projektleiter Daniel Barouch konstatiert, der Impfansatz mittels der T-Zellen sei „der Schlüssel zu einer starken Immunantwort auf die HI-Viren“.