Der erste Schritt zu Baumwollkeksen Drucken E-Mail
Geschrieben von: Nicole Posth   

US-Forschern ist es gelungen, Baumwolle essbar zu machen. Schon lange wird versucht, Baumwolle so zu züchten, dass Menschen die eiweißreichen Samen der Pflanze verdauen können. Bisher ohne Erfolg: Nur Rinder können Baumwollsamen essen. Die Baumwollpflanze enthält Gossypol, ein Toxin, das die Baumwolle vor Schädlingen und Krankheiten schützt. Ohne Gossypol überleben die Pflanzen keine Ernte. Keerti Rathore von der Texas A&M University und ihre Kollegen konnten die Gossypolproduktion in den Samen gentechnisch ausschalten. Das Gift wird weiterhin von der Pflanze in den Blättern und Blüten, nicht aber in den Samen produziert und kann somit weiterhin seine Schutzfunktion ausüben. Laut Rathore enthält die bereits angebaute Baumwolle genug Proteine, um 500 Millionen Menschen zu ernähren. Die Baumwollsamen erfüllen WHO- und US-FDA-Standards, müssen aber noch behördlich genehmigt werden, bevor sie für die kommerzielle Nutzung als Speiseöl- und Eiweißquelle verwendet werden können.

 

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