Extremsport und die Suche nach dem Glück Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Escher   

Die Sportpsychologen Oliver Stoll und Arne Dietrich von der American University of Beirut haben eine mögliche Erklärung für den so genannten „runner’s high“ gefunden, ein Glücksgefühl, das Sportler während der Ausübung einer Extremsportart empfinden können. Bislang war Endorphin dafür verantwortlich gemacht worden. Dies, so Stoll, reiche als alleinige Erklärung aber nicht aus. Der „runner’s high“ sei auch darauf zurückzuführen, dass das Gehirn bei einer extremen Anstrengung wie Sport mit wenig Sauerstoff auskommen muss. Der Sportler kann sich nur noch auf das Wesentliche konzentrieren. Grübeleien und Gedanken an andere Dinge als an die in diesem Moment ausgeführte Tätigkeit verschwinden. "In einem solchen Moment muss sich der Mensch nicht mehr fragen, was er getan hat oder was er noch zu tun hat, sondern kann sich selbst intensiv erleben", beschreibt der Frankfurter Sportpsychologe Robert Gugutzer in "bild der wissenschaft" die Faszination dieses Gefühls.

 

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