Nobody out there? London schließt Ufo-Meldestelle Drucken E-Mail
Geschrieben von: Julia Escher   

Das Londoner Verteidigungsministerium hat die zentrale Ufo-Meldestelle 50 Jahre nach ihrer Eröffnung wieder geschlossen. Zwar gingen in all diesen Jahren rund 11.000 Berichte über mögliche Ufo-Sichtungen ein, jedoch gebe es keinen gesicherten Hinweis auf eine akute Bedrohung des Vereinigten Königreiches durch Aliens, teilte das Verteidigungsministerium mit. „Keine der Tausenden Ufo-Sichtungen, die über die Jahre hinweg gemeldet wurden, hat je einen begründeten Nachweis für die Existenz von Außerirdischen erbracht.“ Das britische Militär habe die Ufo-Sichtungen in Wirklichkeit auch nicht genutzt, um mögliche Aliens zu entdecken, sondern um Spionage vorzubeugen. Die aus diesem Grund ursprünglich geheim gehaltenen Ufo-Akten werden nun auf den Seiten des Nationalarchivs veröffentlicht.

Die Ufo-Fangemeinde sieht in der Schließung, durch die das Ministerium jährlich rund 50.000 Euro einsparen will, eine Gefahr für die nationale Sicherheit. Roy Lake, Gründer einer Ufo-Studiengruppe in London warnt: „Die Regierung weiß verdammt gut, was da oben vor sich geht, und sie wollen es vertuschen.“

 

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