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Studentenfutter Gruppe

Die Redaktion des Studentenfutters 2009 / 2010, von links nach rechts: Dorothee Kottmei er, Judith Rauch, Laura Hennemann, Carolin Mann, Maren Emmerich, Carmen Fischer, Maximilian Liesner, Wiebke Harle, Nicole Posth, Karl Urban und Julia Escher (nicht abgebildet)

Maren Emmerich, 26, liebäugelt schon seit Ende ihrer Schulzeit mit dem Berufsbild Wissenschaftsjournalistin. Während ihres Biologiestudiums sammelte sie durch ein Praktikum beim Spektrum-Verlag bereits erste Redaktionserfahrung, entschied sich dann aber doch dafür, vorerst einige Zeit selbst zu forschen. Seit 2008 promoviert sie am Zentrum für Angewandte Geowissenschaften, wo sie untersucht, inwiefern Mikroorganismen zur natürlichen Bildung chlorierter Kohlenwasserstoffe beitragen. Ihr Bestreben, sich neben der Promotion auf eine mögliche spätere Tätigkeit als Wissenschaftsjournalistin vorzubereiten, führte sie zu „Studentenfutter“. Für dieses Magazin verfasste sie den Bericht „Wo sind die Universalgenies von heute?“ sowie einige Meldungen.

Maren Emmerich
Julia Escher

Julia Escher (27), Studentin der Rhetorik und Romanistik, entdeckte im vergangenen Jahr während eines Praktikums den Journalismus für sich. Seitdem hat er sie nicht mehr losgelassen.

Für Studentenfutter hat sie sich mit dem Thema der kulturellen Evolution des Menschen und der Suche nach dem entscheidenden Unterschied zwischen uns und unseren nächsten Verwandten beschäftigt. Dafür begab sie sich auf eine faszinierende Reise durch die gemeinsame Teilmenge von Biologie und Philosophie. Jetzt weiß sie, dass andere ihre Gedanken lesen können. Fast.

Carmen Fischer, 25 Jahre, studiert Geschichte, Französisch, Spanisch und Rhetorik. Geschichte und Museen bestimmen auch ihre Freizeit. Nach den Interviews mit zwei Archäotechnikern bereut sie allerdings doch ein wenig, nicht Archäologie studiert zu haben. Künftig wird sie aber Ausstellungen noch genauer anschauen – denn nicht alles ist experimentelle Archäologie, was als solche präsentiert wird.

Mit ihren Artikeln verbindet sie die ersten journalistischen Erfahrungen mit ihrer Leidenschaft für Historisches und Kulinarisches sowie den kommenden Staatsexamensprüfungen.

Carmen Fischer

 

Wiebke Harle

Wiebke Harle, 23, studiert Internationale Literaturen und Skandinavistik im fünften Semester. In ihrem Artikel „Kindersoldaten: Wenn aus Opfern Täter werden“ geht es nicht um ein klassisch wissenschaftsjounalistisches Thema, doch sie ist davon überzeugt, dass der afrikanische Kontinent in Zukunft für die globalisierte Welt immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Deshalb darf das Thema Afrika ihrer Meinung nach auch in einem Magazin wie „Studentenfutter“ nicht fehlen. In ihrer Rezension „Weg mit der Entwicklungshilfe!“ geht es um neue Wege für Afrika.

Laura Hennemann, 29, weist auch die kostenlosen Plastiktüten beim Kleiderkauf zurück, seit sie sich für „Studentenfutter“ mit der Plastikverschmutzung der Ozeane auseinandergesetzt hat.

Laura studierte Physik in Konstanz, bevor sie für ihre Promotion nach Tübingen kam. Bei der reinen Forschung fehlt ihr allerdings das kreative Element, daher sieht sie ihre Zukunft im Wissenschaftsjournalismus. Für „Studentenfutter“ rezensierte Laura, selbst Halbitalienerin, außerdem eine Biographie des italienischen Atomphysikers Enrico Fermi. Das Thema Atomkraft beschäftigte Laura nochmals, als sie der Frage nachging, wie sicher die heutigen deutschen Kernkraftwerke sind.

Laura Hennemann

Dorothee Kottmeier

Dorothee Kottmeier, 24, befindet sich gerade in den letzten Zügen ihres Biologiestudiums. Dort beschäftigte sie sich mit allerlei Themen aus den Lebenswissenschaften. Sie lernte, Protokolle und Paper zu schreiben. Aber für Stil, Grammatik und Verständlichkeit blieb dabei nicht viel Platz.

In nächster Zeit möchte sie selber forschen. Aber bevor sie sich auf ein Thema festlegt, reizte es sie, in diesem Kurs über den Tellerrand hinaus zu blicken.

Sie erhoffte sich Antworten auf die kleinen Fragen des Lebens. So schnappte sie in einer Pharmakologievorlesung einmal auf, dass nur 20 Prozent des Inhalts der geschluckten Pillen vom Körper aufgenommen wird und der Rest völlig intakt ins Abwasser gerät. Was die Wirkstoffe dort anrichten? Lest: „Hinein in die Fluten- wo die Pillen wirklich wirken“.

Normalerweise sieht die Frisur des Germanistikstudenten Maximilian Liesner (20) weniger durcheinander aus als auf diesem Foto. Doch wieder einmal hatte er sich die Nacht aufopferungsvoll für den Wissenschaftsjournalismus um die Ohren geschlagen, so dass am Morgen vor dem Fototermin leider keine Zeit mehr für Korrekturen seiner Haare blieb.

Er hofft, diesen Fauxpas durch möglichst interessante Artikel im „Studentenfutter“ – unter anderem über die Wirkung emotionaler Tränen – ausgleichen zu können.
Maximilian Liesner

Carolin Mann

Carolin Mann, 25 Jahre alt, hat sich mit den Fächern Rhetorik, Kulturwissenschaft und Genetik für eine Art Cross-Over-Studium entschieden. Da sie schon immer an medizinischen Themen genauso interessiert war wie am Journalismus, war schnell klar: Beides musste verbunden werden. Nach einigen Praktika und einer freien Mitarbeit ist der Wissenschaftsjournalismus nun das erklärte Berufsziel.

Carolin hat sich für das Magazin mit der Nanotechnologie beschäftigt. Was steckt dahinter und in welchen Produkten steckt es drin? Der Artikel „Nanopartikel - Kleine Krankmacher?“ beleuchtet den Stand der Forschung, die aktuelle Anwendung der Winzlinge und was Verbraucherschützer dazu sagen.

Nicole Posth, 32, kommt aus New York und arbeitet seit 2004 in Deutschland als Geomikrobiologin. Mit ihrer Forschung an der Universität Tübingen untersucht sie Bakterien, die Mineralien entweder bauen oder abbauen sowie deren Rolle im Schadstoffabbau und in der Evolution der Erde. Sie lebt mit ihrem Mann in Tübingen, erwartet ihr erstes Kind im Juni 2010 und freut sich schon jetzt darauf, dass ihre Familie sie auf ihren wissenschaftlichen Exkursionen begleiten wird.

Nicole Posth

Judith Rauch

Judith Rauch, Jahrgang 1956, leitete das Praxisseminar „Einführung in den Wissenschaftsjournalismus“ und schrieb das Editorial.

Hauptberuflich ist Judith Rauch Redakteurin der Zeitschrift „bild der wissenschaft“ und verantwortlich für das Ressort Leben&Umwelt, also die Themen aus Biologie und Medizin. Biologie hat sie auch studiert, und zwar in Tübingen, und so einiges andere auch noch.

Mehr über Judith Rauch finden Sie auf ihrer Homepage.

Karl Urban, 25, ist ein Träumer. Manchmal versucht er, die Fragen der Existenz in der Unendlichkeit des Alls zu ergründen. Mit 16 begann er, im Netz über Astronomie und Raumfahrt zu schreiben. Gemeinsam mit Gleichgesinnten betreibt er das Internetportal Raumfahrer.net, heute eines der größten zum Thema.

Karl träumt von einem modernen Leben ohne Klimakollaps, Ölpest und Waldsterben, mit erneuerbaren Energien: Vom Windrad, über Solar- und Wasserkraftwerke bis zum Geothermiekraftwerk. Aber keine Technik ist risikofrei. Wie geht die Gesellschaft mit den Risiken neuer Technologien im Energiesektor um? Diese Frage findet er besonders spannend. An schwache Erdbeben von geothermischen Tiefenbohrungen werden wir uns vielleicht ebenso gewöhnen wie an den Lärm startender Flugzeuge.

 

Karl Urban

Zwei Meldungen wurden von Alexandra Waldleitner und Christine Weißenberg beigesteuert.

 

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