Die größte Aufnahme der Himmelskugel Drucken E-Mail
Geschrieben von: Karl Urban   
Die Himmelskugel mit 648 Megapixeln, hier in einer verkleinerten Version Bild: Axel Mellinger Der Physiker Axel Mellinger von der Central Michigan University bildete mit einfacher Technik das gesamte Himmelsgewölbe ab. Mit einer Auflösung von 648 Megapixeln ist dies die bisher genaueste Darstellung des Sternhimmels. Mellinger bereiste besonders dunkle Orte in Michigan, Texas und Südafrika und legte fast 42.000 Kilometer zurück. Die rund 3.000 Einzelaufnahmen setzte er mit einem Computerprogramm nahtlos zusammen. Jede unerwünschte Aufhellung des Himmels rechnete er aus den Bildern heraus. Dafür brauchte er jedoch ein Vorbild, um in seinen Bildern zwischen Lichtverschmutzung und sehr leuchtschwachen Sternen zu unterscheiden. „Ich kam auf die Idee, Aufnahmen der NASA Pioneer-Raumsonden zu verwenden“, erklärt Mellinger. „Deren primäres Ziel war zwar die Erkundung von Jupiter und Saturn. Auf dem Weg dorthin haben sie aber auch Aufnahmen des Himmels gemacht.“ Die Arbeit des Physikers kann nun für die nächste Generation von Planetariums-Projektoren verwendet werden. Siehe auch: Fotoshooting von Exoplaneten und Kollisionswolke statt Kometenschweif
 

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