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Geschrieben von: Judith Rauch   

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Judith Rauch


wer schon einmal unterrichtet hat, der weiß: Jeder Kurs ist anders. Der Jahrgang 2009/2010 im Praxisseminar „Einführung in den Wissenschaftsjournalismus“ erwies sich als überraschend geschichtsbewusst: Zum einen übernahmen die Studierenden ohne lange Diskussion den vom Vorgänger-Kurs gewählten Titel des Online-Wissensmagazins: „Studentenfutter“, möbelten nur das Erscheinungsbild kräftig auf.

Zum anderen zielten ihre Recherchen zum Teil in die Vergangenheit: Bis in die Steinzeit zurück geht es im Beitrag über experimentelle Archäologie, zu den Anfängen der Atomkraft in der Rezension einer wiederentdeckten Fermi-Biographie.

Themen wie Geothermie oder Nanotechnik weisen dagegen in die Zukunft – aber schon heute wird die Sicherheitsfrage gestellt.

Und in der Gegenwart des Wintersemesters 2009/2010 passierte auch so einiges: Ein Kursteilnehmer drehte und schnitt seinen ersten Film, einer gewann einen dritten Platz beim Campus Poetry Slam, eine Teilnehmerin wurde schwanger.

Außerdem hat dieser Kurs auf die Frage „Gibt es heute noch Universalgenies?“ eine nicht nur theoretische Antwort gegeben: Ja, es gibt sie! Diese Sorte stirbt nicht aus.

Ihre Judith Rauch

 

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