Weihnachtsmann – physikalisch unmöglich Drucken
Geschrieben von: Maximilian Liesner   

Der Weihnachtsmann existiert nicht. Den wissenschaftlichen Beweis haben schwedische Forscher von der Universität Göteborg pünktlich zum Fest im Dezember 2009 erbracht: Sie errechneten, dass das Pensum der nötigen Hausbesuche schlichtweg nicht zu bewältigen ist. Insgesamt hätte der Weihnachtsmann 380 Millionen Kinder zu versorgen, die er – unter der Annahme einer Durchschnittsfamilie mit zweieinhalb Kindern – in 152 Millionen Haushalten aufsuchen müsste.

Außerdem hätte er eine 380.000 Tonnen schwere Fracht zu transportieren, wenn jedes Kind ein Geschenk von einem Kilogramm Gewicht  erhielte. Für diese Last bräuchte der Weihnachtsmann 1,9 Millionen Rentiere, denn ein Rentier kann maximal eine Last von 200 Kilogramm ziehen. Wenn er westwärts reisen würde und somit die Zeitzonen optimal ausnutzen zu können, ergäbe sich eine Rate von 900 Hausbesuchen pro Minute.

Um dieser Anforderung gerecht zu werden, müsste der Weihnachtsmann mit der 265-fachen Schallgeschwindigkeit unterwegs sein. Dies entspricht 90 Kilometern pro Sekunde. Beim Start müsste er dazu einen Druck von 14 Millionen g erzeugen — Piloten von Kampfflugzeugen verlieren bereits bei 7 g das Bewusstsein. Überhaupt würde, physikalisch gesehen, eine derart schwere Ladung bei der extremen Geschwindigkeit innerhalb von Millisekunden explodieren, Rentierschlitten samt Weihnachtsmann würden vollständig verbrennen.