Spürhunde im Fischkleid Drucken
Geschrieben von: Laura Hennemann   

Roboter-Fische könnten bald in Hafenbecken umher schwimmen und im Wasser gelöste Giftstoffe aufspüren. Shoal heißt das von Professor Huosheng Hu an der Universität Essex entwickelte künstliche Tier mit Sensoren vor dem Maul. Die Motorik hat der Roboter dabei selbst entwickelt – Ziel war eine möglichst kraftsparende Fortbewegung. „Die Roboter schwimmen friedlich, sie machen keinen Lärm oder Wellen und werden echte Fischarten nicht stören“, erläutert der Forscher. Das EU-finanzierte Projekt läuft noch bis 2012. Der ein Meter große Fisch soll beispielsweise einmal dabei helfen, Lecks in Tankern aufzuspüren oder illegale Verklappungen schneller zu entdecken. Bereits 2005 präsentierte Hu einen Prototypen der Shoal-Fische: Einige Exponate schwammen damals in einem Londoner Aquarium.

Drei Shoal-Prototypen verschiedener Entwicklungsstufen schwimmen gemeinsam im Londoner Aquarium.

Quelle: mit freundlicher Genehmigung der University of Essex