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Fisch gegen Wasser

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Viel Trinken ist gesund. Aber nur unter der Bedingung, dass gleichzeitig reichlich Fisch gegessen wird. Warum? Forscher um Thomas Remer von der Universität Bonn fanden heraus, dass die Trinkmenge den Jodhaushalt beeinflusst.

Dazu verschrieben sie einer Gruppe von Testpersonen eine Diät, die eine identische Jodzufuhr bei allen Teilnehmern gewährleistete. Je mehr die Testpersonen tranken, desto mehr Jod schieden sie über den Harn aus. Remer betont: „Jod ist insgesamt wichtig für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt sowie für Wachstum und eine gesunde Entwicklung des Gehirns.” Keinesfalls solle man aber weniger trinken, sondern lieber den Jodgehalt durch Fisch-Essen ausgleichen.

Milena Bartholain