Nicht nur UVB- sondern auch UVA-Strahlung kann zu vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs führen. Forschern des Leibniz-Instituts für Altersforschung gelang es gemeinsam mit Wissenschaftlern der TU Darmstadt und des Dermatologischen Zentrums Buxtehude jetzt erstmals, dies zu begründen.

Hautkrebs entsteht durch Veränderungen in der DNA der Hautzellen. Diese Mutationen sind alltäglich, können aber durch körpereigene Reparaturmechanismen behoben werden, solange nicht beide Stränge eines DNA-Moleküls gleichzeitig beschädigt wurden. Bisher glaubte man, UVA sei dazu wegen ihrer im Vergleich zu UVB geringen Energie nicht in der Lage. Nun aber konnten die Forscher experimentell nachweisen, dass UVA-Strahlung über die Bildung von radikalen Sauerstoffspezies, die durch ein freies Elektron besonders reaktiv sind, dennoch Doppelstrangbrüche und somit Hautkrebs verursacht.

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