König Ludwig XVI. Bild: gemeinfrei

Der französische König Ludwig XVI wurde während der Revolution 1793 von seinem Volk auf die Guillotine geschickt. Seine Leiche wurde dann in einem anonymen Massengrab verscharrt. Bislang fehlt jede Spur des Leichnams. Der Pathologe Philippe Charlier hat jetzt zumindest eine Blutspur des ermordeten Königs nachweisen können. Diese belegt sogar die alte Geschichte, dass ein in dem Blut des Königs getränktes Taschentuch in einen ausgetrockneten Kürbis gesteckt wurde. Die Überreste von eben diesem Kürbis hat Charlier jetzt untersucht und eine DNA-Spur gefunden, die er mit der von Heinrich IV verglichen hat, einem direkten Vorfahren Ludwigs. Seine Ergebnisse stellt Charlier in der aktuellen Ausgabe von Forensic Science International vor.

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