Doktorand Thomas Gronwald von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat zusammen mit Kollegen neue Methoden eingesetzt, um die Hirnströme von Sportlern während einer Belastungssituation zu messen. An der Studie unter Leitung von Kuno Hottenrott nahmen 16 Probanden teil, unter ihnen Radsportler, Mountainbiker und Triathleten.

Untersucht wurde, wie sich Dauer, Bewegungsfrequenz und Intensität einer Belastung auf das Gehirn auswirken. Außerdem wurde die Auswirkung von Sauerstoffmangel während der Belastung in die Analysen mit einbezogen. So stieg die Hirnaktivität während einer Dauerbelastung zunächst, bevor sie unter Ermüdung wieder abfiel. „Daraus können wir schlussfolgern, dass für eine hohe sportliche Leistung auch eine hohe Hirnaktivität erforderlich ist. Sie ist notwendig, um den Organismus zu kontrollieren“, erklärt Thomas Gronwald. Die Forschungsergebnisse zeigen unter anderem: Wer besser werden will, sollte so variabel wie möglich trainieren und immer wieder neue Reize setzen.

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