Wie ist aus Frauensicht ein perfekter Tag aufgebaut? Das haben  Wissenschaftler erstmals rekonstruiert. Der Glücksforscher Christian Kroll von der Jacobs University Bremen und sein Kollege Sebastian Pokutta vom Georgia Institute of Technology haben sich hierzu Methoden der Optimierungsforschung bedient, eines Teilgebiets der Wirtschaftsmathematik.

Das Ergebnis: Der perfekte Tag sieht stolze 13 Tätigkeiten vor, die jedoch nur in kurzen Zeitspannen ausgeführt werden. Die Forscher erklären das damit, dass der Spaß an Beschäftigungen mit ihrer Dauer abnimmt.

Das meiste Glück verspricht es Frauen, romantische Stunden mit ihrem Partner zu verbringen, Freunde zu treffen oder sich zu entspannen. Dementsprechend kommt diesen Tätigkeiten im Glücks-Ranking die meiste Zeit zu, während das Schlafen, Arbeiten und Pendeln mit je durchschnittlich 38, 3 Minuten am wenigsten Zeit des Tages beanspruchen sollten. Dass dies in der Praxis schwer bis gar nicht realisierbar ist, liegt auf der Hand. Jedoch zeigen die Ergebnisse der Studie eindeutig, dass Frauen abwechslungsreiche Tage zufriedener stimmen als eintönige.

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