Ein Team aus US-amerikanischen und kenianischen Wissenschaftlern erforschte in einer kürzlich in Science erschienenen Studie die räumliche Ausbreitung des tödlichen Malaria-Erregers in Kenia. Neu war die Methode: Zwischen 2008 und 2009 ermittelten die Forscher mit Hilfe anonymisierter GPS-Daten die Reiserouten von 15 Millionen Handynutzern in Kenia und korrelierten sie mit der räumlichen Ausbreitung der Malaria. Im Ergebnis bedeutete das für die Wissenschaftler um Caroline O. Buckee: „Die menschlichen Bewegungen tragen zur räumlichen Ausbreitung von Malaria in größerem Maße bei als die Verbreitung durch Moskitos.“ Das gewonnene Wissen soll helfen, Risikogebiete künftig besser einzugrenzen.

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