Eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen der Deutschen ist das Vorhofflimmern. Diese Krankheit ist zwar nicht akut lebensbedrohlich, jedoch müssen Patienten eine Reihe von Medikamenten einnehmen, um die Gefahr eines Schlaganfalls  zu verringern. Zu einem Schlaganfall kann es kommen, wenn sich Blutgerinnsel in den Herzvorhöfen bilden.

Die Auswirkungen von Stress auf das Herz werden nun in der Studie „Die Bedeutung von Stress in der Pathogenese des Vorhofflimmerns“ an der Universität München erforscht. Hintergrund für die Nachforschung sind frühere Untersuchungen über den Zusammenhang von Stress und Herzproblemen. Eine Grundlage sind zum Beispiel Ergebnisse einer Analyse während der Fußballweltmeisterschaft 2006. Zur Zeit der Spiele der deutschen Mannschaft wurde ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern festgestellt. Diese Herzprobleme wurden laut Wissenschaftlern durch emotionalen Stress verursacht.

Ein bereits jetzt klares Ergebnis der unterschiedlichen Studien zu diesem Thema lautet: Stress vermeiden und das Herz schonen.

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