Haushoch überlegen: Die Grashüpfermaus gewinnt das Rennen der Evolution gegen den Kleinen Texas Sandskorpion. CC-BY Ashlee Rowe

Haushoch überlegen: Die Grashüpfermaus gewinnt das Rennen der Evolution gegen den Kleinen Texas-Sandskorpion.
Foto: Ashlee Rowe

Die in Nordamerika lebende Grashüpfermaus ist ein erstaunliches Tier: Sie hat eine Methode entwickelt, um Skorpiongift als Schmerzmittel zu nutzen. Das Gift des Kleinen Texas-Sandskorpions führt bei anderen Mäusen zu starken Schmerzen und schließlich zum Tod. Ganz anders bei der Grashüpfermaus: Sie jagt diese Skorpione und frisst sie. Dabei scheint sie vollkommen immun gegen das Gift zu sein, das auch bei Menschen starke Schmerzen auslöst. Wie die Grashüpfermaus dies schafft, war bislang ein Rätsel. Nun fanden Forscher der Michigan State University heraus, dass die Maus nicht einfach nur den Schmerz erträgt, das Gift des Skorpions wirkt bei ihr als Schmerzmittel.

Möglich ist das durch ein Protein, welches das Gift erkennt und die Weiterleitung der Schmerzsignale hemmt.

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