Wie man isst, so schläft man

Schlafendes Kind (Bild: CC-BY rachel CALAMUSA/Wiki Media Commons)
Wer besser schlafen möchte, sollte auch seine Ernährung überdenken. Bild: CC-BY-SA Rachel CALAMUSA / Wikimedia Commons

Die Art der Ernährung wirkt sich direkt auf die Schlafqualität aus. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler unter Leitung von Marie-Pierre St-Onge am medizinischen Zentrum der Columbia-Universität. Die Wissenschaftler kontrollierten das Essverhalten ihrer Versuchspersonen und maßen im Schlaflabor die Qualität ihres nächtlichen Schlummers.

Dabei zeigte sich, dass Ballaststoffe positive Auswirkungen auf einen tiefen, erholsamen und durchgängigen Schlaf haben, Zucker und gesättigte Fettsäuren dagegen negative. „Es war sehr überraschend, dass ein einziger Tag mit größerer Fettaufnahme und weniger Ballaststoffen die Schlafparameter beeinflussen konnte“, sagt St-Onge.

Auch bei der Einschlafdauer gab es Unterschiede. Wurde Versuchspersonen erlaubt, sich ihr Essen selbst auszusuchen, lagen sie später länger wach. Stellte ihnen stattdessen ein Ernährungsexperte ein Gericht zusammen, das weniger gesättigte Fettsäuren und einen höherem Proteinanteil enthielt, verkürzte sich der Zeitraum von durchschnittlich 29 auf 17 Minuten.