Mit Fantasie die Depression bekämpfen

Pixabay

Häufig leiden Menschen mit Depressionen an wiederkehrenden mentalen Bildern. Rund vier von fünf Menschen mit Depressionen berichten von solchen belastenden Erinnerungen, die sich manchmal sogar wie ein Film vor dem geistigen Auge abspielen. Eine Behandlung ist nicht leicht, da bewusstes Unterdrücken solcher Erinnerungen deren Wiederkehren vermehren kann. Der Psychologe Arnoud Arntz von der Universität Amsterdam hat nun sogenanntes „Imagery Rescripting“ näher untersucht. Durch diese Methode werden belastende Erinnerungen in der Fantasie des Patienten so abgewandelt, dass sie sich gut anfühlen.

Ein Beispiel für eine solche Abwandlung ist die Vorstellung von Menschen mit sexuellen Traumata, sich während des traumatischen Erlebnisses erfolgreich gegen den einstigen Angreifer gewehrt oder Beistand gehabt zu haben. Mit einer Metaanalyse von 19 experimentellen Therapiestudien an Trauma- und Angstpatienten belegte der Forscher die Wirksamkeit der Methode. Wenige Sitzungen mit der Methode des mentalen Umschreibens genügten demnach, um nicht nur die belastenden Bilder zu verändern, sondern auch depressive Beschwerden zu verringern.

Janina Hirsch

“You fail only if you stop writing” – Jenen Worten des US-amerikanischen Schriftstellers Ray Bradbury kann Janina Hirsch nur zustimmen. Denn auch ihre große Leidenschaft ist das Schreiben. Janina studiert den Master Friedensforschung und Internationale Politik an der Eberhard Karls Universität Tübingen und hofft, eines Tages über die Inhalte ihres Studiums und vieles mehr schreiben zu dürfen und niemals damit aufhören zu müssen. Das Seminar gab ihr die Möglichkeit, eine neue Seite des Journalismus kennenzulernen.